Englisch wird oft als eine der schwierigsten Sprachen für die Aussprache angesehen. Aber es gibt gute Gründe dafür, warum das System so ist, wie es ist. Das Verständnis der Geschichte hilft dir, das scheinbare Chaos zu akzeptieren.
Die Große Vokalverschiebung
Zwischen 1400 und 1700 erlebte das Englische die sogenannte Große Vokalverschiebung (Great Vowel Shift). Fast alle langen Vokale änderten ihre Aussprache, aber die Schreibweise änderte sich nicht mit. Das ist der Hauptgrund, warum "name" nicht wie "nam" ausgesprochen wird und "time" nicht wie "teem".
Einflüsse aus anderen Sprachen
Englisch hat Wörter aus Hunderten von Sprachen übernommen:
- Latein und Griechisch: academic, philosophy, gymnasium
- Französisch: ballet, restaurant, debris
- Deutsch: kindergarten, pretzel, angst
- Japanisch: tsunami, karaoke, sushi
Jede Sprache bringt ihre eigenen Ausspracheregeln mit.
Stumme Buchstaben
Viele englische Wörter haben Buchstaben, die einmal ausgesprochen wurden, aber im Laufe der Zeit verstummt sind:
- knife, knock, know (stummes K)
- write, wrong, wrap (stummes W)
- lamb, climb, comb (stummes B)
Fazit
Die englische Aussprache ist komplex, aber sie ist nicht zufällig. Historische, geografische und sprachliche Einflüsse haben das heutige System geformt. Je mehr du die Muster verstehst, desto leichter wird die Aussprache.