Hast du dich jemals gefragt, warum fließendes Englisch manchmal so anders klingt als das, was du im Wörterbuch nachschlägst? Der Grund liegt in der verbundenen Sprache - der Art, wie Laute und Wörter im natürlichen Gespräch miteinander verschmelzen.
Was ist verbundene Sprache?
In natürlichem Englisch sprechen Muttersprachler keine einzelnen Wörter separat aus. Stattdessen fließen die Wörter ineinander über. Das klingt manchmal wie eine ganz andere Sprache!
Verkettung (Linking)
Wenn ein Wort mit einem Konsonanten endet und das nächste mit einem Vokal beginnt, werden sie verbunden:
- "pick it up" → klingt wie "pi-ki-tup"
- "an apple" → klingt wie "a-napple"
- "read it" → klingt wie "rea-dit"
Assimilation
Ein Laut verändert sich, um dem nächsten Laut ähnlicher zu werden:
- "don't you" → klingt wie "dontchu" /doʊntʃuː/
- "did you" → klingt wie "didju" /dɪdʒuː/
- "good morning" → "g" kann weicher werden
Elision (Lautauslassung)
Laute werden in schneller Sprache weggelassen:
- "next day" → "nex day" (das T wird ausgelassen)
- "last night" → "las night"
- "comfortable" → "comftable" /ˈkʌmftəbəl/
Reduzierte Formen (Reductions)
- "want to" → "wanna" /ˈwɑːnə/
- "going to" → "gonna" /ˈɡɑːnə/
- "got to" → "gotta" /ˈɡɑːtə/
- "have to" → "hafta" /ˈhæftə/