Die Endungen /ts/ und /dz/: Warum Cats und Kids auf einen einzigen Verschmelzlaut enden

Veröffentlicht am 1. Juli 2026

Sagen Sie cat und dann den Plural: cats. Viele Lernende fuegen einen Vokal ein ("cat-es") oder lassen einen Laut weg ("cat" oder "cass"). Muttersprachler machen etwas anderes: Sie verschmelzen T und S zu einem festen Laut, /ts/ - genau das deutsche "z" in Katze oder Pizza.

Sein stimmhafter Partner ist /dz/, wie in kids und needs. Beherrschen Sie beide Verschmelzungen, klingen Plurale, Verben und Kurzformen sofort sauberer.

Die Regel

Endet ein Wort auf T und Sie fuegen das -s an, verbinden sich beide zu /ts/ (eine Bewegung, kein Vokal): cats, hats, lights, sits, waits, it's, that's, gets. Endet es auf D, verbinden sie sich zu /dz/, der stimmhaften Version: kids, needs, beds, reads, roads, ends, words. Der Schluessel: Lassen Sie die Zunge am Damm hinter den Zaehnen fuer das T oder D und loesen Sie direkt in das S/Z-Zischen, ohne wegzugehen. Kein Vokal kommt dazwischen.

Uebungswoerter

Wann es keine Verschmelzung gibt

Die Verschmelzung entsteht nur, wenn T oder D direkt vor der Endung steht. Trennt bereits ein Vokal beide, entsteht eine ganze Extrasilbe: dates bleibt /ts/, aber cities, ladies und waited fuegen ein klares /ɪ/ ein und verschmelzen nicht. Ausserdem sind Endungen wie -ths (months, fifths) ein anderes, schwierigeres Cluster. Wenden Sie die /ts/- und /dz/-Regel nur auf reines T+S und D+Z am Wortende an.

Schneller Tipp

Ueben Sie mit dem deutschen "z": Das z in Katze ist genau das Ende von cats. Schalten Sie die Stimme fuer /dz/ ein, und Sie haben das Ende von kids. Sagen Sie sie hintereinander: cats-kids, hats-heads, lights-rides.

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