Die -IGN- und -EIGN-Regel: Warum Sign und Reign das G verlieren (Signature aber nicht)

Veröffentlicht am 1. Juli 2026

Warum reimt sich sign auf fine und endet nicht auf ein hartes /g/? Weil das Englische ein klares Muster hat: Endet ein Wort auf -IGN oder -EIGN, ist das G stumm, und der Vokal davor wird lang.

Diese eine Regel korrigiert eine lange Liste haeufig falsch gesprochener Woerter und bringt einen eleganten Kniff mit.

Die Regel

In einem finalen -IGN ist das G stumm und das I sagt seinen langen Namen /aɪ/: sign, design, resign, assign, align, malign, benign, campaign enden auf den Laut "-ain" (wie mine). In einem finalen -EIGN ist das G stumm und die Buchstaben ergeben meist /eɪ/: reign, feign, deign reimen sich auf rain. Die GN-Schreibung stammt aus dem Latein und Franzoesischen, wo das G einst gesprochen wurde. Im modernen Englisch verschwindet das G am Wortende.

Uebungswoerter

Der Kniff: Wenn das G erwacht

Haengt man ein Suffix an, das das G in eine neue Silbe zieht, wird es wieder gesprochen, oft mit kurzem Vokal. Vergleichen Sie sign /saɪn/ mit sig-nal und sig-nature; design mit des-ig-nate; resign mit res-ig-nation; malign mit ma-lig-nant; benign mit be-nig-nant. Das G war nie ganz weg; es brauchte nur einen Vokal rechts davon. Achtung bei den unbetonten Ausnahmen foreign und sovereign, wo -EIGN zu /ən/ statt /eɪn/ reduziert wird.

Schneller Tipp

Stellen Sie eine Frage: Steht das GN ganz am Wortende? Wenn ja, ist das G stumm und der Vokal lang (sign, reign). Teilt ein Suffix das G in eine neue Silbe (sig-nature), sprechen Sie es.

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