Die Luftstoß-Regel: Wann /p/, /t/, /k/ aspiriert sind (pin vs. spin)

Veröffentlicht am 3. Mai 2026

Englische Muttersprachler erzeugen einen kleinen Luftstoß bei /p/, /t/, /k/ in bestimmten Positionen. Ohne diesen Luftstoß werden die Laute oft als /b/, /d/, /ɡ/ verstanden — pin klingt wie bin. Hier ist die Regel und der berühmte "Papier-Test".

Die Regel in einem Satz

/p/, /t/, /k/ sind aspiriert (mit Luftstoß), wenn sie eine betonte Silbe einleiten, außer nach /s/.

Beispiele, die die Regel befolgen

Halten Sie ein dünnes Blatt vor den Mund: Beim ersten Wort bewegt es sich deutlich, beim zweiten kaum.

  • pin [pʰɪn] vs. spin [spɪn]
  • top [tʰɑːp] vs. stop [stɑːp]
  • kit [kʰɪt] vs. skit [skɪt]
  • Im Wort: appear, attend, accord (Beginn der betonten Silbe → aspiriert)

Üben Sie das Muster

Warum das die Aussprache verbessert

Deutsch aspiriert /p/, /t/, /k/ am Wortanfang ähnlich, aber oft schwächer. Wer den Luftstoß bewusst stärker macht, vermeidet, dass pin wie bin, tie wie die, oder came wie game klingt.

Ausnahmen und Feinheiten

  • Die Betonung entscheidet. In compare wird /p/ aspiriert, in copy kaum.
  • Über Wortgrenzen. In this pen bleibt /p/ aspiriert, weil /s/ zu einem anderen Wort gehört.
  • Amerikanisches T (Flap). Zwischen Vokalen nach betontem Vokal wird /t/ zu [ɾ] (water, butter), nicht aspiriert.
  • Wortende. Am Satzende werden /p/, /t/, /k/ oft nicht gelöst.

Praktische Tipps

  • Halten Sie ein Blatt Papier vor den Mund und prüfen Sie den Luftstoß.
  • Üben Sie Minimalpaare: pie/spy, tone/stone, cool/school, peak/speak, tar/star.
  • Nehmen Sie sich auf und vergleichen Sie mit einer Muttersprachleraufnahme.

Verwandte Lektionen

Fazit: Aspirieren am Anfang einer betonten Silbe, entspannen nach /s/ — diese eine Regel verbessert tausende Wörter.

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