Der lange Laut /uː/, wie in blue und moon, lässt sich auf vier gängige Arten schreiben: UE, EW, OO und U-E. Wie bei den meisten englischen Vokalen entscheidet die Position im Wort über die Schreibweise.
Die Regel auf einen Blick
- OO in der Mitte (moon, food, room).
- U-E (stummes E) wenn nur ein Konsonant folgt (tube, rude, June).
- UE am Ende nach bestimmten Konsonanten (blue, true, glue).
- EW am Ende (new, few, grew).
Übungswörter
Warum jede Position
Das Englische vermeidet, Wörter auf U oder OO allein enden zu lassen: Ein finales U wirkt unvollständig, OO ist am Ende selten. Daher:
- OO sitzt bequem in der Mitte zwischen Konsonanten: m-OO-n, t-OO-l, sp-OO-n.
- U-E bildet das klassische "Vokal + Konsonant + stummes E".
- UE steht nach L, R und einigen Konsonanten, wenn kein weiterer Konsonant folgt.
- EW schließt das Wort sauber ab, das W wirkt fast wie ein Konsonant.
Der Cousin /juː/
Dieselben Buchstaben können auch /juː/ ergeben, mit einem Y-Gleitlaut vor dem Vokal:
- UE in cue, fuel, argue = /juː/.
- EW in few, view, knew = /juː/ für viele Sprecher.
- U-E in cute, music, use = /juː/.
Im britischen Englisch bleibt der Y-Gleiter nach den meisten Konsonanten erhalten. Im amerikanischen Englisch fällt er nach T, D, N, S, L und R weg, sodass news "noos" statt "nyoos" klingt. Das nennt man "yod-dropping" und ist völlig Standard.
Vorsicht
- OO kann auch /ʊ/ sein (book, look, foot). Vor K fast immer kurz. Vor D variiert es: food /uː/ vs good /ʊ/.
- UE in einigen Wörtern stumm: tongue, plague, league. Das U schützt nur das G vor weichem Klang.
Wenn du die vier Schreibweisen mit ihrer Position verknüpfst, triffst du bei den meisten /uː/-Wörtern beim ersten Versuch.