Schreibung des langen /uː/: Wann UE, EW, OO und U-E (Positionsregel)

Veröffentlicht am 4. Mai 2026

Der lange Laut /uː/, wie in blue und moon, lässt sich auf vier gängige Arten schreiben: UE, EW, OO und U-E. Wie bei den meisten englischen Vokalen entscheidet die Position im Wort über die Schreibweise.

Die Regel auf einen Blick

  • OO in der Mitte (moon, food, room).
  • U-E (stummes E) wenn nur ein Konsonant folgt (tube, rude, June).
  • UE am Ende nach bestimmten Konsonanten (blue, true, glue).
  • EW am Ende (new, few, grew).

Übungswörter

Warum jede Position

Das Englische vermeidet, Wörter auf U oder OO allein enden zu lassen: Ein finales U wirkt unvollständig, OO ist am Ende selten. Daher:

  • OO sitzt bequem in der Mitte zwischen Konsonanten: m-OO-n, t-OO-l, sp-OO-n.
  • U-E bildet das klassische "Vokal + Konsonant + stummes E".
  • UE steht nach L, R und einigen Konsonanten, wenn kein weiterer Konsonant folgt.
  • EW schließt das Wort sauber ab, das W wirkt fast wie ein Konsonant.

Der Cousin /juː/

Dieselben Buchstaben können auch /juː/ ergeben, mit einem Y-Gleitlaut vor dem Vokal:

  • UE in cue, fuel, argue = /juː/.
  • EW in few, view, knew = /juː/ für viele Sprecher.
  • U-E in cute, music, use = /juː/.

Im britischen Englisch bleibt der Y-Gleiter nach den meisten Konsonanten erhalten. Im amerikanischen Englisch fällt er nach T, D, N, S, L und R weg, sodass news "noos" statt "nyoos" klingt. Das nennt man "yod-dropping" und ist völlig Standard.

Vorsicht

  • OO kann auch /ʊ/ sein (book, look, foot). Vor K fast immer kurz. Vor D variiert es: food /uː/ vs good /ʊ/.
  • UE in einigen Wörtern stumm: tongue, plague, league. Das U schützt nur das G vor weichem Klang.

Wenn du die vier Schreibweisen mit ihrer Position verknüpfst, triffst du bei den meisten /uː/-Wörtern beim ersten Versuch.

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